WAS IST SCHEDULING?

.   Zuweisung eines Satzes von Aufgaben und

    Arbeitsgängen auf einen Satz von Ressourcen.

Der Plan:

 

.   Genügend Zeit ermöglicht ausgezeichnete Pläne zu

    entwickeln, aber in der Realität sind diese Pläne oft

    überholt, sobald diese die Plantafelverlassen.

 

     Mike Tyson:

     "Everybody has a plan until they get hit!"

 

Finite Capacity Scheduling

 

.   Aufgabe

    -   Auswahl von Operationen

    -   Zuweisung von tatsächlich verfügbaren Ressourcen

    -   Zuweisen von Terminen (Start/Endtermin)

 

.   Ziel

    -   den Auftragsbestand möglichst termingerecht

        und kostengünstig energieeffizient abzuwickeln.

 

.   Nachweislich erprobtes Entscheidungswerkzeug,

    geeignet für detaillierte Terminierung (Sequencing).

.   Übernimmt Aufträge mit Arbeitsplanfolgen und

    erforderlichen Ressourcen,  wie Maschinen,

    Prozesslinien, Bediener, Werkzeuge, Container ect.

.   Terminiert Arbeitsgänge und belegt die Ressourcen

    mit dem Ziel, einen machbaren und effizienten

    Fertigungsplan und Arbeitspläne für jede Ressource

    zu generieren.

.   Es stellt für den Planer eine graphische "what if?"

    Umgebung zur Verfügung, um Einflüsse zu erkennen,

    bevor  Entscheidungen getroffen werden.

 

WAS IST APS?

 

.   APS- Advanced Planning & Scheduling

.   Erweitert FCS um komplexere Schedulingregeln und

    ermöglicht Materialsynchronisation und Supply Chain

    Scheduling

.   Wird zunehmend für die Minimierung

    des Energiebedarfs eingesetzt.

.   Durch intellegente Regeln können Ressourcen

    effizienter  eingesetzt  werden.

.   Erweitert die funktionalen Grenzen von bestehenden

    ERP- Systemen.

   

SCHEDULING – Wettbewerbsdruck steigt

 

Advanced Planning and Scheduling Software wird bereits seit mehr als 10 Jahren in einem

sehr breiten Anwendungsfeld der Produktion und Logistik, mit dem Ziel Lagerbestände zu

reduzieren, Umlaufkapital zu minimieren und Kosten bei bestmöglicher Auslastung

vorhandener Ressourcen zu senken, eingesetzt. Scheduling bedeutet die Entscheidung,

wann, wo mit welcher Terminierungsregel Operationen begrenzt vorhandene Ressourcen

belegen. Bevorzugt werden heuristische Methoden, in der Literatur bekannt unter „Best Practice“ um den nächsten Auftrag auf einer bestimmten Ressource einer bestimmten

Gruppe für eine bestimmte Dauer zu planen. LPT (longest processing time first) oder SPT

(shortest) etc. sind heuristische Regeln.

 

 

 

  • Globaler Wettbewerb von  Indien, China, Thailand, Malaysia und früheren Ostblockländern zwingt Unternehmen  ihre Position in den Märkten neu zu bewerten.
  • Der Wettbewerbsdruck zwingt Unternehmen zur Beweglichkeit, kurzen Durchlaufzeiten und pünktlichen Lieferungen.
  • Aber auch die Kosten zu reduzieren und niedrige Lagerbestände zu erreichen.
  • Dieser Druck führt zu kleineren Losgrößen –
    “Intelligentes Sequencing” wird zunehmend wichtiger.
  • Notwendigkeit den variablen Bedarf mit dem Materialfluß und den Kapazitäten zu synchronisieren.

 

 

  • Von vielen Experten und Analysten der Fertigungsindustrie für Unternehmen zukünftig empfohlen:
  • WEG von großen Losgrößen (Economic Batch Quantity, EBQ) und Lagerhaltung (MTS)
  • HIN zu kleinen Losgrößen und auftragsbezogenen  Fertigung (MTO)

 

Bedarfsorientierte Fertigung,-  Synchronisation von Produktion und Bedarf

 

  • Die Ziele sind:

–        Erhöhung der Lieferpünktlichkeit  (OTD),

–        Lagerreduktion, (Finished Goods Inventory, FGI)

–        Durchlaufzeitverkürzung (Lead Time)